Foto: A. Zelck / DRK-Service…
Foto: A. Zelck / DRK-Service…
Foto: D. Winter / DRKNach dem 2. Weltkrieg engagierten sich schon seit 1946 Menschen für die Idee des Roten Kreuzes hier im Ort. 1956 wurde dann der Ortsverein Eppertshausen gegründet. Heute hat der Ortsverein ca. 310 Mitglieder und Förderer. Wir engagieren uns vor allem im sozialen Bereich, im Sanitätsdienst, im Rettungsdienst als Voraus-Helfer sowie im Katastrophenschutz und richten mehrere sehr gut frequentierte Blutspende-Termine im Ort aus. Unterstützt werden wir auch durch viele freiwillige Zeitspenden von Nichtmitgliedern. Unter den rund 50 aktiv Mithelfenden befinden sich 25 ausgebildete bzw. in Ausbildung befindliche Einsatzkräfte im Alter von 16 - 66. Jeder kann mitmachen und ist uns herzlich willkommen.



Unsere Aktivitäten sind vielfältig: ob Sanitätsdienste, aktive Mitwirkung im Katastrophenschutz im Betreuungs- und Sanitätszug oder der Personenauskunft, in der Medizinischen Taskforce des Zivilschutzes, Unterstützung der Feuerwehr bei Einsätzen oder unser Voraushelfer-Team, welches hier im Ort in lebensbedrohlichen Situationen alarmiert wird und die therapiefreie Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes verkürzt. Nicht zu vergessen die Blutspendetermine, unser “Mini-DRK, die Kinder Erste-Hilfe-Spielgruppe” oder z.B. die Organisation eines Angebotes im Rahmen der Ferienfreizeit.
Beim DRK-Ortsverein Eppertshausen kann sich jeder beteiligen, wir freuen uns über jede Unterstützung.
Die Bereitschaft Eppertshausen trifft sich jeden Dienstag um 19:30 Uhr am Haus der Vereine in der Feldstr. 3 oder an der Fahrzeug- und Gerätehalle in der Einsteinstr. 1a.
Wer Lust hat, mitzumachen und sich einzubringen, ist hier genau richtig.
Unser Dienst- und Ausbildungsplan findet sich in Eppertshausen auch in den Schaukästen an der Fahrzeug- und Gerätehalle, am Rathaus sowie im Haus der Vereine am schwarzen Brett.
Schau doch einmal herein.
Der DRK-Ortsverein Eppertshausen plant den barrierefreien Umbau seines Mannschaftstransportwagens (MTW). Mit diesem Projekt möchten wir Menschen mit Mobilitätseinschränkungen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtern und gleichzeitig das ehrenamtliche Engagement in unserer Gemeinde stärken.
Mit vergleichsweise geringem finanziellem Aufwand entsteht so ein nachhaltiger Mehrwert für viele Bürgerinnen und Bürger.
Vor zwei Jahren ist es unserem Ortsverein nach langer Zeit gelungen, wieder ein eigenes Einsatzfahrzeug anzuschaffen – einen Ford Transit als Mannschaftstransportwagen. Das Fahrzeug ist als organisationseigenes Einsatzmittel fest in den Zivil- und Katastrophenschutz eingebunden und mit einer Sondersignalanlage ausgestattet. Es transportiert unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte und deren Material zu Sanitätsdiensten, Einsätzen und Katastrophenschutzlagen. Gleichzeitig wird es bereits heute für soziale Aufgaben innerhalb der Gemeinde eingesetzt.
Im täglichen Einsatz hat sich jedoch gezeigt, dass das Fahrzeug nicht allen Menschen gleichermaßen zugänglich ist. Beim Umzug des Caritas-Seniorenzentrums St. Hildegard
wurde deutlich, wie schwierig der Einstieg für ältere und mobilitätseingeschränkte Personen ist. Eine Beförderung von Rollstuhlfahrenden ist derzeit überhaupt nicht möglich.
Als Hilfsorganisation, deren Auftrag die Hilfe für alle Menschen ist, sehen wir hierin einen Handlungsbedarf.
Mit der Eröffnung des Caritas-Seniorenzentrums St. Hildegard Ende 2024 ist der Bedarf an barrierefreier Mobilität in Eppertshausen weiter gestiegen. Zahlreiche pflegebedürftige Menschen – darunter auch Bewohnerinnen und Bewohner mit Demenz – können an Ausflügen, Gemeindeveranstaltungen oder gemeinsamen Aktivitäten häufig nur eingeschränkt teilnehmen. Gleichzeitig betrifft dieses Thema weit mehr Menschen als die Bewohner des Seniorenzentrums: Auch ältere Bürgerinnen und Bürger, Menschen mit Behinderungen sowie deren Angehörige stehen regelmäßig vor denselben Mobilitätshürden.
Nach intensiver Beratung auf der Fachmesse RETTmobil sowie gemeinsam mit einem regionalen Fahrzeugausbauer haben wir eine praktikable und wirtschaftliche Lösung
entwickelt. Vorgesehen sind der Einbau einer dreifach klappbaren Rollstuhlrampe mit Rückhaltesystem für Rollstuhl und Insassen sowie zusätzliche Trittstufen an Seiten- und
Hecktür. Die Rampe wird außerhalb des Einsatzbetriebs in unserer Fahrzeughalle gelagert und kann innerhalb weniger Minuten montiert werden. Dadurch bleibt die
uneingeschränkte Einsatzbereitschaft des Fahrzeugs für den Zivil- und Katastrophenschutz jederzeit erhalten.
Der geplante Umbau ist weit mehr als eine technische Anpassung. Er ermöglicht Menschen mit Mobilitätseinschränkungen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und eröffnet ihnen zugleich neue Möglichkeiten, sich selbst ehrenamtlich einzubringen. Immer wieder wenden sich Menschen an unseren Ortsverein, die sich gerne engagieren würden, aufgrund körperlicher Einschränkungen jedoch nicht regelmäßig an Dienstabenden, Ausbildungen oder Treffen teilnehmen können. Viele dieser Interessierten verfügen über wertvolle berufliche und persönliche Erfahrungen, die unsere ehrenamtliche Arbeit in Bereichen wie Ausbildung, Organisation oder Verwaltung erheblich bereichern würden. Ein barrierefreies Fahrzeug beseitigt genau diese Hürde. Für uns bedeutet Inklusion nicht nur, Menschen Hilfe anzubieten. Sie bedeutet ebenso, Menschen die Möglichkeit zu geben, selbst Teil einer engagierten Gemeinschaft zu werden und Verantwortung für andere zu übernehmen.
Genau dieser Gedanke entspricht den Grundsätzen des Deutschen Roten Kreuzes.
Darüber hinaus wird das Fahrzeug selbstverständlich nicht ausschließlich für unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte genutzt. Bereits heute erreichen uns Anfragen aus der Gemeinde, ob wir Rollstuhlfahrende zu Veranstaltungen oder bei besonderen Anlässen befördern können. Mit dem geplanten Umbau könnten wir diesem Bedarf künftig
gerecht werden und einen weiteren wichtigen Beitrag zur sozialen Teilhabe in Eppertshausen leisten.
Die finanziellen Mittel unseres Ortsvereins sind überwiegend für Aufgaben des Zivil- und Katastrophenschutzes vorgesehen. Anstehende Investitionen in Digitalfunktechnik
sowie dringend benötigte Einsatzmaterialien binden unsere verfügbaren Eigenmittel nahezu vollständig. Für gemeinnützige Erweiterungen wie den barrierefreien Umbau
stehen daher keine ausreichenden Haushaltsmittel zur Verfügung. Auch die Gemeinde kann ein solches Projekt nicht vollständig finanzieren. Ohne externe Unterstützung ist
die Umsetzung deshalb nicht möglich.
Projektübersicht
Projekt: Barrierefreier Umbau des Mannschaftstransportwagens (Ford Transit)
• Einbau einer dreifach klappbaren Rollstuhlrampe
• Rückhaltesystem für Rollstuhl und Insassen
• Trittstufe an der Seitentür
• Trittstufe am Heck
• Technische Abnahme und Zulassung
Gesamtkosten: ca. 5.000,00 €
Eigenmittel: 500,00 €
Beantragte Fördermittel: 4.500,00 €
Umsetzung: nach Förderzusage, möglichst noch im laufenden Jahr.
Wir sind überzeugt, dass dieses Vorhaben einen nachhaltigen Unterschied macht – für Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, ebenso wie für diejenigen, die sich
selbst für andere engagieren möchten.
Im Jahr 2026 feiert der DRK OV Eppertshausen sein 70-jähriges Bestehen.
Der Ortsverein ist immer etwas älter bzw. reifer geworden -im Sinne von Erfahrung gesammelt- und dennoch auch immer jung und dynamisch geblieben.
Damit das so bleibt wollen wir nun nochmals den Versuch wagen und eine Jugendgruppe ins Leben rufen.
Dazu benötigen wir Deine Hilfe: wenn Du diese Gruppe aufbauen möchtest freuen wir uns auf Deine Kontaktaufnahme.

Am 9. August gegen 16:27 Uhr wurde unser Voraushelfer-Team zu einer Reanimation hier in Eppertshausen hinzugerufen.
Zwei verfügbare Voraushelfer waren bereits 2 Minuten nach der Alarmierung vor Ort, begannen sofort mit der Wiederbelebung und unterstützten den kurz danach eintreffenden Rettungsdienst bei den weitergehenden Maßnahmen und Vorbereitungen zum Abtransport ins Krankenhaus.
Wir danken dem Rettungsdienst für die gute Zusammenarbeit und wünschen der Betroffenen alles Gute und eine schnelle und vollständige Genesung.

Am 23. Juli wurde einer unserer Voraushelfer bei einer Vereinsaktivität im Nachbarort auf die Alarmierung der dortigen Voraushelfer zu einem dingenden Notfall aufmerksam, sein Vereinskamerad wurde per Meldeempfänger alarmiert.
Gemeinsam ergriffen beide sofort die Initiative und konnten mit den verfügbaren Mitteln -unter anderem dem Einsatz unseres AED- sofort die Wiederbelebung einleiten.
Dem etwas später eintreffenden Rettungsdienst wurde bei den weiteren Maßnahmen assistiert.
Wir danken dem Rettungsdienst für die gute Zusammenarbeit und wünschen der Patientin eine schnelle und vollständige Genesung.

Am 25. Juni wurde einer unserer Voraushelfer auf dem Rückweg aus Frankfurt in der Dreieich-Bahn auf einen medizinischen Notfall aufmerksam.
Unser Mitglied ergriff sofort die Initiative und konnte mit den verfügbaren Mitteln der betroffenen Person helfen. Nach erster Einschätzung handelte es sich um einen Hitzschlag, unser Helfer hatte Getränke dabei, diese der betroffenen Person gern überlassen und auch für weitere Kühlung sorgen.
Mit dem Hinweis, eine Arzt aufzusuchen wünschen wir der betroffenen Person gute Genesung.
In diesem Zusammenhang weisen wir gern auf die Empfehlungen des DRK in dieser Hitzeperiode hin:
bei Hitzeperioden direkte Sonneneinstrahlung und körperliche Anstrengung meiden.

Am 10. Juni wurden wir am späten Nachmittag zu einem dringenden Notfall hier in Eppertshausen alarmiert.
Obwohl in kürzester Zeit drei verfügbare Voraushelfer am Einsatzort eintrafen, kam für die betroffene Person leider jede Hilfe zu spät.
Wir sprechen den Angehörigen unser tiefes Mitgefühl aus und wünschen ihnen viel Kraft für die kommende Zeit.

Am 8. Juni wurden wir nachmittags zu einem dringenden Notfall im Penny-Markt hier in Eppertshausen alarmiert. Zwei verfügbare Voraushelfer machten sich sofort auf den Weg zur Einsatzstelle. Vor Ort wurde sogleich mit der Einleitung erster Hilfsmaßnahmen begonnen und die Patientin dem später eintreffenden Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben.
Wir wünschen der Patientin eine gute Genesung und bedanken uns beim Rettungsdienst für die gute Zusammenarbeit.

Am 5. Juni wurden wir kurz nach Mitternacht zu einem dringenden Notfall hier in Eppertshausen alarmiert. Zwei verfügbare Voraushelfer machten sich sofort auf den Weg zur Einsatzstelle. Vor Ort wurde sogleich mit der Einleitung erster Hilfsmaßnahmen begonnen und der kurz darauf eintreffenden Rettungsdienst bei der weiteren Behandlung und Vorbereitung des Transportes in ein Krankenhaus unterstützt.
Wir wünschen dem Patienten eine gute Genesung und bedanken uns beim Rettungsdienst für die gute Zusammenarbeit.

Am 3. Juni wurden wir in den späten Abendstunden zu einem Notfall hier in Eppertshausen alarmiert.
Drei unserer Voraushelfer waren verfügbar und machten sich sofort auf den Weg zur Einsatzstelle. Vor Ort wurde sogleich mit der Einleitung erster Hilfsmaßnahmen begonnen und der Patient dem kurz darauf eintreffenden Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben.
Wir wünschen dem Patienten eine gute Genesung und bedanken uns beim Rettungsdienst für die gute Zusammenarbeit.